Ausbildung zum Fachinformatiker – Ausbildungsinhalte

Allgemeine Informationen
Die Ausbildung zum Fachinformatiker wird in der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und in Deutschland von der IHK angeboten.
Diese Ausbildung gehört in Deutschland zu dem Ausbildungsbereich Informations-und Telekommunikationstechnik. Die Regelzeit der Ausbildung beträgt drei Jahre. Dabei muss der Auszubildende die Schule und den betrieblichen Teil erfolgreich absolvieren, dies ist ein duales Ausbildungssystem. Durch gute Leistungen in der Berufsschule oder durch eine sehr gute Zwischenprüfung kann die Ausbildung in Absprache mit dem Betrieb auf zweieinhalb oder zwei Jahre verkürzt werden. Potentielle Auszubildende müssen sich in Deutschland vor Ausbildungsbeginn entscheiden, ob sie die Fachrichtung Anwendungsentwicklung oder Systemintegrationen wählen möchten.

Fachrichtung Anwendungsentwicklung
In dieser Ausbildungsrichtung wird man darauf spezialisiert, eine Software zu entwickeln, modifizieren oder aber auch zu warten. Dabei werden die Methoden und Verfahren der Softwaretechnik angewandt, wie z.B. Programmiersprachen.
Schon in der Ausbildung wird man mit Problemen konfrontiert, für die man optimale Lösungsvorschläge bringen muss. So müssen z.B. die Analyse und das Design einer Software entwickelt werden. Dabei müssen Vorgehensmodelle und Entwicklungsumgebungen ausgewählt und angepasst werden. Zusätzlich soll man bei einer Programmerstellung in der Lage sein die optimalste Programmiersprache auszuwählen. Bei jedem Schritt der Ausbildung muss alles vom Auszubildenden sorgfältig dokumentiert werden.
Die wichtigsten Inhaltspunkte in der Ausbildung sind Analyse und Design, Programmerstellung und Dokumentation sowie das Testverfahren.

Fachrichtung Systemintegration
Diese Ausbildungsrichtung bezieht sich eher auf Systeme und Netzwerke. Dabei werden diese erstellt, gewartet und administriert. Zusätzlich werden in der Ausbildung die Bereiche der Betriebssysteme, Protokolle und Rechnernetztechniken eingebracht.
Des Weiteren werden Sicherheitsrelevante Bereich mit in die Ausbildung gebracht, die sogenannte IT- Sicherheit. In dieser Spate werden Firewalls oder Verschlüsselungen erstellt, optimiert und kontrolliert.

Prüfung
Wenn sich die Ausbildung dem Ende neigt müssen Prüfungen vor dem Prüfungsausschuss der IHK abgelegt werden. Dabei müssen zwei Prüfungen mit je 50% Gewicht absolviert werden. Teil A ist ein echtes betriebliches Abschlussprojekt. Teil B der Abschlussprüfung beschäftigt sich mit den schriftlichen Prüfungen. Diese wird meistens in der Berufsschule abgelegt.

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